Das Projekt

Es ist mehr als „nur“ die Revitalisierung eines in die Jahre gekommenen Gebäudes: Mit dem RAIQA realisiert die Raiffeisen-Landesbank Tirol eine innovative Quartiersentwicklung und schafft einen Ort in Innsbruck Mitte, der allen offensteht und zum Dialog, Verweilen und Wohlfühlen einlädt. Ein ungewöhnlicher Zugang für eine Bank, gelten Banken doch meist als hermetisch abgeriegelte Zentralen, die Bankgeschäfte ermöglichen, aber nicht unbedingt persönliche Beziehungen fördern.

Es ist ein Projekt, das die verschiedensten Bereiche vereint: moderne Arbeitsweltgestaltung, offene Unternehmenskultur, nachhaltige Architektur, städtebauliches Potenzial – und all das in einem hybriden Gebäude mit den unterschiedlichsten Räumlichkeiten, Dienstleistern und Nutzern. Es ist ein Projekt, das die Bank künftig nicht als zentrales Element, sondern als Teil des gesamten Gebäudekomplexes versteht. Apropos komplex – auch das trifft auf DAS RAIQA zu.

Hinter den Kulissen


Geteilte Arbeitsbereiche, wechselnde Zuständigkeiten und de facto kein Chef: Das RAIQA-Projektteam kümmert sich nicht nur um die reibungslose Umsetzung der Quartiersentwicklung zwischen Südtiroler und Bozner Platz, sondern hat mit seinen modernen Arbeitsmethoden auch Vorbildcharakter für die Raiffeisen-Landesbank Tirol.

Die konkreten Baumaßnahmen für DAS RAIQA stehen zwar erst noch bevor, im Hintergrund wurde und wird allerdings bereits seit geraumer Zeit intensiv gearbeitet. Dies trifft nicht nur, aber insbesondere auf die Projektgruppe des RAIQA zu, die für die Umsetzung des Vorhabens verantwortlich zeichnet und dafür Sorge trägt, dass das neue Quartier auf Schiene bleibt. Die Bandbreite der Aufgaben reicht von der Schaffung von Ausweichquartieren für die RLB-Mitarbeiter während der Umbauphase bis hin zu Vertragsabschlüssen mit künftigen Mietern.

Viele Baustellen

Die Tätigkeitsbereiche der Projektgruppe gestalten sich sehr vielfältig, sind allerdings mitunter auch ebenso herausfordernd, wie Josef Kreiser, der offizielle Leiter des Teams, erklärt. „Die Ausgangssituation für DAS RAIQA nimmt sich äußerst komplex aus. Es ist definitiv kein Auftrag wie jeder andere.“ Schließlich gehe es nicht nur darum, ein neues Bauvorhaben zu realisieren, sondern auch um eine Umnutzung. „Bisher war der Gebäudekomplex ja in erster Linie ein Bankstandort“, so Kreiser. „Aber nun soll dort ein ganzes Quartier mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten entstehen.“

Einen großen Teil der Arbeit des RAIQA-Projektteams stellen organisatorische, bautechnische und -rechtliche Angelegenheiten dar: Das Einholen notwendiger Genehmigungen gehört beispielsweise ebenso dazu wie die Abklärung der Liegenschaftsverhältnisse auf dem Gelände des zukünftigen Baus. Darüber hinaus kümmert sich die Projektgruppe jedoch auch um die Bespielung: Auf Basis von Konzeptanalysen sucht sie etwa nach geeigneten Mietern für das Hotel, die Gastronomiebetriebe sowie Shops und handelt entsprechende Verträge mit diesen aus. Insofern hat das Projektmanagement also tatsächlich einen maßgeblichen Einfluss auf die zukünftige Gestaltung und Belebung des Viertels.

Andrea Sturm

Mit dem RAIQA wird etwas Einzigartiges in Innsbruck entstehen. Bei diesem einmaligen Projekt dabei zu sein und mitzuwirken, ist defi nitiv etwas Spezielles.

Fabian Spindler

(ehemaliges Teammitglied)

Das Außergewöhnliche am RAIQA ist für mich, dass man dabei hautnah mitverfolgen kann, wie die Entwicklung eines Großprojekts positive Effekte für einen ganzen Stadtteil bringen kann.

MANUELA ABFALTER

Für mich ist DAS RAIQA durch die Vielfältigkeit der Aufgaben und die Vernetzung im Team etwas Besonderes. Wir arbeiten daran, etwa Neues und Großes in Innsbruck zu schaffen.

NOEL VON HEYDEBRAND UND DER LASA

DAS RAIQA ist für mich außergewöhnlich, weil ich sehr viel lernen, aber auch selbst viel einbringen kann, da es ein sehr modernes und zukunftsorientiertes Projekt ist.

KATHRIN OSELE

Die Wahrscheinlichkeit, ein Quartier mitzuentwickeln, das einen ganzen Stadtteil nachhaltig prägen wird, ist äußerst gering. Umso mehr freut es mich, Teil des RAIQA-Teams zu sein.

PETER MOHR

Mich fasziniert das Projekt, weil jeder erledigte Meilenstein nicht nur Wissenszugewinn, sondern auch einen weiteren Schritt in Richtung multifunktionales Gebäude bedeutet.

MELANIE PARTOLL

Meine Arbeit am Projekt erfüllt mich mit Freude, weil ich koordinativ, kreativ und konzeptionell mitwirken und eine große Menge an Themen- und Planungsgebieten spezifisch erarbeiten darf.

JOSEF KREISER

Ich bin besonders begeistert vom Projekt, weil ich es von Beginn an begleiten durfte und jeden Tag zusehen und dazu beitragen kann, wie aus einer Vision ein Quartier entsteht.

Teamwork

Das Projektteam besteht sowohl aus Technikern als auch aus Projektassistenten. In der Theorie gibt es mit Josef Kreiser zwar einen designierten Leiter, in der Praxis allerdings keinerlei hierarchische Struktur innerhalb der Gruppe. Auch auf fixe Aufgabenzuteilungen verzichte man, wie Kathrin Osele vom Projektteam erzählt: „Bei uns hat niemand festgelegte Zuständigkeitsbereiche, trotzdem weiß jeder immer genau, was er zu tun hat.“ Die konkrete Zuteilung der jeweiligen Arbeitspakete erfolgt bei einem wöchentlichen Jour fixe, bei dem die nächsten Schritte erörtert werden. „Meist ergibt sich dann einfach alles aus dem Kontext“, berichtet Osele. „Wenn wir etwa über die Vergabe anstehender Arbeiten reden, fällt unser Blick in der Regel automatisch gleich auf eine bestimmte Person in der Gruppe. Da sind wir uns oft schnell einig.“ Dieses agile Projektmanagement, zu dem unter anderem auch der Verzicht auf Einzel- zugunsten eines Großraumbüros sowie geteilte Arbeitsbereiche zählen, hat einen ganz bestimmten Grund: Die Raiffeisen-Landesbank Tirol möchte im RAIQA künftig neue, moderne und offene Arbeitswelten sowie –verhältnisse für ihre Mitarbeiter schaffen. „Im Grunde leben wir also schon vor, was später im RAIQA Realität werden soll“, erläutert Osele. „Wir sind quasi das Versuchskaninchen.“

Abweichungen und Anpassungen

Der nächste große Brocken, den das RAIQA-Projektteam aus dem Weg zu schaffen hat, ist die Adaptierung von Ausweichquartieren für die rund 350 RLB-Angestellten – sowohl der Schalter- als auch der gesamte Backofficebetrieb müssen während der Bauzeit schließlich anderweitig untergebracht werden. „Es ist nicht leicht, geeignete Räumlichkeiten für so viele Mitarbeiter zu finden“, sagt Josef Kreiser. Die erste Überlegung sei deshalb ein Containerdorf gewesen, letztendlich habe sich aber doch eine andere Möglichkeit mit bereits vorhandenen Örtlichkeiten ergeben. „Das passiert nicht selten: Wir machen uns lange und intensiv Gedanken über eine bestimmte Lösung, investieren reichlich Arbeitszeit, und dann enden wir plötzlich ganz woanders“, so Kreiser. „Aber das gehört einfach dazu, dass wir manchmal kurzfristig umdenken und schnell einen neuen Weg finden müssen. Genau dafür sind wir schließlich da.“

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