Da qommt was Neues - die Pressekonferenz vom 07.12.2018

 

Die Raiffeisen-Landesbank Tirol blickt mutig in die Zukunft und investiert an ihrem Standort in eine innovative Quartiersentwicklung mit einem in Europa einmaligen Sharing-Konzept: Eine Bank, die zugleich Hotel, Art-Space und Eventlocation ist, einen Urban Garden, einen Co-Working-Space, Shops und Gastronomie beherbergt. Am Dach des bestehenden Turmes soll eine Panorama-Gastronomie entstehen, in der Passage werden neue Einkaufsmöglichkeiten und Bars Platz finden. Das Quartier, das aktuell fast ausschließlich als Bank genützt wird, soll geöffnet und ein Ort der Begegnung werden. Bürgermeister Georg Willi sieht die deutliche Aufwertung des gesamten Viertels sehr positiv. Es entstehen mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze.

 

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Seit über 50 Jahren steht die Raiffeisen-Landesbank Tirol AG beinahe unverändert an ihrem Standort in der Innsbrucker Adamgasse. Das hohe Alter der Gebäudesubstanz bedingt nun größere Umbaumaßnahmen. Doch anstatt einen prunkvollen Bankbau zu errichten, öffnet Raiffeisen den eigenen Raum für die breite Öffentlichkeit. „Wir werden ein Quartier schaffen, das nicht von Bank dominiert ist, sondern das Wohlfühlen und Zwischenmenschliche fördert“, erklärt Johannes Ortner, Vorstandsvorsitzender der RLB Tirol AG, die geplante Entwicklung. „Deshalb denken wir unseren Standort gänzlich neu und schaffen einen Ort der Begegnung, einen Marktplatz, einen neuen Treffpunkt für Innsbruck.“

 

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RAFFEISENS MODELL DER „BANK DER ZUKUNFT“

„DAS RAIQA – Quartier Innsbruck Mitte“ nennt sich der neue Stadtteil zwischen Bozner Platz und Hauptbahnhof. Schon jetzt queren täglich mehr als 10.000 Pendler und Gäste diesen Bereich, den man aktuell unter „Raiffeisen-Passage“ kennt. Zukünftig bieten sich dort eine Reihe von Einkaufs- und Verweilmöglichkeiten. Auch ein neues Hotel für Innsbruck-Besucher wird im RAIQA Platz finden. Dieses teilt sich mit der Bank unter anderem die Lobby und ein Veranstaltungszentrum, das auch von Externen gebucht werden kann. „Ein vergleichbares Bankkonzept gibt es derzeit in Europa nicht“, so Ortner und ergänzt „Wir wollen aus der Bank wieder etwas Alltägliches machen und möglichst viel Fläche mit anderen gemeinsam nutzen und teilen. Es soll ein Ort des Zusammenkommens sein. In der Verbindung aller Inhalte des RAIQA entsteht ein Mehrwert für alle“. Die Bank erhält komplett neue und offene Räumlichkeiten, die die RLB-Mitarbeiter in einem umfangreichen Beteiligungsprozess mitgestalten können. Mehr als 300 Arbeitsplätze befinden sich in der Landesbank. Für die vollständige Erneuerung des Verwaltungsgebäudes und der integrierten Bankstelle investiert die RLB Tirol insgesamt 62 Millionen Euro.

 

Bild downloaden (Georg Willi, Bürgermeister Stadt Innsbruck)

 

ENTWICKLUNG ENTSPRICHT LEITBILD DER STADT

Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi ist erfreut über die Entwicklung und misst dem neuen Quartier große Bedeutung zu. Denn mit der Neuentwicklung geht auch eine deutliche Aufwertung und Attraktivierung des gesamten Areals einher, was Innsbruck auch im „Leitbild Geschäftsviertel“ vorgesehen hat. „DAS RAIQA empfängt Besucherinnen und Besucher durch seine Lage wie ein Tor zur inneren Stadt. Gerade auf der wichtigen Achse zwischen Zentrum und Bahnhof im Umfeld des Bozner Platzes ist Offenheit, aber auch Sicherheit wichtig. Dem wird das neue Quartier Innsbruck Mitte Rechnung tragen. Zudem ist es nachhaltig, Flächen gemeinschaftlich zu nutzen und Gebäude rund um die Uhr mit Leben zu füllen“, so Georg Willi. Auch für den Wirtschaftsstandort ist DAS RAIQA ein kräftiger Impuls: Mehr als 100 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen am Areal durch die neuen Formate. In die Quartiersentwicklung investiert Raiffeisen abseits der eigenen Bank etwa 54 Millionen Euro, die durch Vermietung langfristig wieder zurückverdient werden.

 

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TOURISMUSVERBANDS-OBMANN SIEHT ENTWICKLUNG POSITIV

„Wir begrüßen, dass an diesem interessanten Standort ein Hotel, das im obersten Qualitätsniveau angesiedelt ist, entsteht“, freut sich auch Karl Gostner, Obmann des Tourismusverbands Innsbruck, über die Entwicklung. „Mehr als 2.200 Betten werden in den nächsten Jahren laut der Innsbrucker Hotelstudie zusätzlich benötigt. Zudem ist vor allem der Anteil an internationalen Markenhotels sehr gering. Ein passendes Hotel im RAIQA wird deshalb einen positiven Beitrag zur dynamischen Entwicklung Innsbrucks leisten können“, so Gostner. Welche Hotelmarke in das Hotel im RAIQA einziehen und wer Betreiber wird, sei noch offen, erklärt Raiffeisen-Chef Johannes Ortner. Interessenten gebe es einige, vor allem renommierte internationale Ketten. Angedacht ist ein Hotel der gehobenen Vier-Sterne-Kategorie.

Bild downloaden (Georg Willi, Johannes Ortner, Karl Gostner)

 

ARCHITEKTURWETTBEWERB GESTARTET

Raiffeisen holt sich für die Entwicklung des neuen Quartiers 16 regionale, nationale und internationale Architekturbüros im Rahmen eines Wettbewerbs ins Boot. Eine Jury aus Vertretern der Bank, Stadt, Architektenkammer und Bauexperten prämiert im April 2019 das Siegerbüro. Raiffeisen erwartet sich dabei keinen baulichen Prunk, sondern Offenheit, Freundlichkeit und ein Symbol gelebter Regionalität. Ein zeitgemäßes Gebäude, das zur eigenen Haltung passt. Dabei soll die Silhouette Innsbrucks mit dem neuen Quartier positiv beeinflusst werden.

 

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